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Die vierte Verhandlungsrunde für ein Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China begann am Montag. Das Abkommen soll Ende Jahr unter Dach sein.
Die «China-Plattform», ein Zusammenschluss von Alliance Sud, Erklärung von Bern, Gesellschaft für bedrohte Völker, Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft und Solidar Suisse, habe vom Bundesrat wiederholt gefordert, die Einhaltung der Menschenrechte im Freihandelsabkommen angemessen zu berücksichtigen. Dieses Anliegen werde auch vom kürzlich erstellten Rechtsgutachten des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte gestützt.
Um sicherzustellen, dass das von der Schweiz ausgehandelte Freihandelsabkommen menschenrechtskonform ausgestaltet werde, brauche es vorgängig durchgeführte Folgeabschätzungen. Damit könne untersucht werden, welche Auswirkungen das Abkommen auf die «bereits heute prekäre Menschenrechtslage der Minderheiten in China» habe.
Die China-Plattform verlangt vom Bundesrat und der Schweizer Verhandlungsdelegation, dass ein substantielles Nachhaltigkeitskapitel in die Verhandlungen integriert und über den Verlauf der Verhandlungen regelmässig und proaktiv informiert werde.
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