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An jenem unheilvollen Nachmittag am 20. April 2001 sass die amerikanische Familie Jim und Veronica Bower mit ihren Kindern Cory (6) und dem Baby Charity in einem einmotorigen Wasserflugzeug. Der Pilot flog sie aus Brasilien nach Peru zurück, als das peruanische Militär sie als «Banditos», als Drogenschmuggler identifiziert wissen wollte. Die CIA ist in diesem Kampf gegen die Suchtmittel beteiligt und observierte den Abschuss, mehrfach äusserten die Agenten tiefe Zweifel, ohne aber einzuschreiten - ein fataler Irrtum, wie nun ein Video beweist.
Die Peruaner drängen auf einen Abschuss, der «Banditen». Mehrfach wird das Privatflugzeug angefunkt und zur Landung gezwungen. Aber der Kampfjetpilot und jener im Wasserflugzeug funken nicht auf der gleichen Frequenz und so fliegt die zivile Flieger unbeirrt weiter, mit der Zeit droht die Armee mit dem Abschuss. Als sich ein Jäger hinter ihn hängt, funkt der Pilot der Bower-Maschine den nächsten Tower an: «Ich fliege auf 4000 Fuss. Das Militär ist hier, ich weiss nicht, was die wollen.»
Es dauert noch etwa 90 Sekunden, dann nehmen die Jetpiloten das Wasserflugzeug unter Beschuss. Veronica Bowers und das Baby sterben. Zu spät ordnen die US-Agenten an, das Schiessen einzustellen. Der am Bein getroffene Pilot kann auf einem Fluss notlanden.
Letzte Woche äusserte sich die CIA nach jahrelangem schweigen. Laut ABC erklärt die CIA die peruanischen Behörden für schuldig. 16 CIA-Leute hätten einen Verweis gekriegt.
Das Video dazu auf youtube:
