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Vom US-christliche Zeitschriften-Flaggschiff zum globalen Medienwerk. Die Herausgeber wollen «Christianity Today» eine neue Identität geben. Die Publikation soll dazu beitragen, dass Christen in der ganzen Welt fest im Glauben verankert werden.
Seit über einem halben Jahrhundert gilt «Christianity Today» (Christenheit heute) als «Flaggschiff» christlicher Publizistik in den USA. Jetzt wollen die Herausgeber in Carol Stream bei Chicago der Marke eine neue Identität geben – als «globales Medienwerk». Wie der Vorstandsvorsitzende, Harold Smith, kürzlich mitteilte, soll darin die Breite des Angebots zum Ausdruck kommen.
Als das Magazin 1956 vom Evangelisten Billy Graham ins Leben gerufen wurde, habe man sich auf die gedruckte Publizistik beschränken müssen. Heute seien digitale Medien wie Internet und andere mobile Kommunikationswege hinzugekommen. Insgesamt erreiche Christianity Today jeden Monat 2,5 Millionen Leser.
Führend bei den Publikationen ist nach wie vor die Monatszeitschrift «Christianity Today» mit einer Auflage von etwa 140‘000 Exemplaren und rund 300‘000 Lesern. Ferner werden auch Fachzeitschriften für christliche Führungskräfte, Frauen, Gemeindemanagement und christliches Leben herausgegeben. Hinzu kommen diverse Internetauftritte.
Smith präsentierte zwei neue multimediale Projekte. Mit «This Is Our City» (Dies ist unsere Stadt) werden christliche Initiativen in sechs Ballungsräumen der USA vorgestellt. Dabei geht es um Beiträge zur Erneuerung in Wirtschaft, Politik, Bildung, Gesundheitswesen und Kultur.
Mit der zweiten Initiative «Global Gospel Projekt» (Weltweites Evangeliums-Projekt) will «Christianity Today» dazu beitragen, dass Christen und Gemeinden rund um die Welt fest im Glauben gegründet werden.
Webseite:
«Christianity Today» (in englischer Sprache)
