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Glaube ist alles anderes als düster.
Komisch, dass sich in unserer Gesellschaft so ein Bild von Kirche und Glauben durchsetzen konnte, denn in der Bibel – dem Buch der Christen – steht was anderes. Natürlich ist der Glaube eine ernst zu nehmende Sache, immerhin geht es hier um Dinge, die einem Leben echten Sinn geben können. Aber das ist doch alles andere als düster. Nicht umsonst nennt man die Bibel „Die frohe Botschaft“.
Der Glaube wird schon im Alten Testament als helle Freude und Lebenshilfe beschrieben: „Die in der Dunkelheit leben, sehen ein grosses Licht, hell strahlt es auf über denen, die ohne Hoffnung sind.“ (Jesaja, Kapitel 9,Vers 1) Diese Freude zieht sich bis ins Neue Testament. Bei der Geburt von Jesus erscheint ein Engel den Hirten mit den Worten: „Fürchtet Euch nicht! Ich bringe euch die grösste Freude für alle Menschen!“ Und als der Heilige Geist an Pfingsten die Menschen erfüllt, sind sie überschäumend vor Freude und Glück (Apostelgeschichte).
Man darf Gott um alles bitten. Kann ihm ehrlich sagen, wie es einem geht. Gott hört zu und er möchte, dass man froh wird! Darum geht es beim Glauben. Natürlich gibt es Situationen im Leben, in denen einem nur zum Heulen ist. Aber Gott ist wie ein Vater, der einen nicht im Frust alleine lässt. Er schenkt echte Freude.
