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Ende Juli bis Anfang August 2010 zelebrierten rund 3500 Besucher das Freakstock-Festival der Jugendbewegung «Jesus Freaks». Zum zweiten Mal ging dieses auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne bei Borgentreich über die Bühne, dieses gehört seit einiger Zeit der koptischen Kirche, also ägyptischen Christen, die in Deutschland leben (wir berichteten). Auf sechs Bühnen rockten rund hundert Bands und DJ's luden zu «Moves». Laut der «Neuen Westfälischen» waren die Besucher begeistert. Sie zitiert Michael Enderlein, Sänger der Metal-Band «Source of my Faith»: «In unseren Lieder verarbeiten wir unser Leben. All die Enttäuschungen, aber auch unseren Glauben und die Liebe lassen wir in die Songs einfliessen.»
Daneben spielten auch ruhigere Bands auf dem Festival, von dem sich die Veranstalter hochzufrieden zeigten: «Es war ein tolles Miteinander und ich glaube, dass viele Besucher etwas von diesem Festival für ihr Leben mitgenommen
haben», so Mit-Organisator Martin C. Hünerhoff.
Vertreter der katholischen und evangelischen Kirchen aus Borgentreich sprachen bei der Eröffnung zu den Festival-Besuchern. Die Konfrontation zwischen traditioneller Kirchengemeinde und den Jesus-Freaks tue beiden Seiten gut, sagte Pfarrer Werner Lütkefend in der «Neuen Westfälischen».
«Wir beginnen jeden Tag mit einem Lobpreis. Musik-Bands singen Gebete und drücken ihre Beziehung zu Gott aus», so Martin C. Hünerhoff im «Westfalen Blatt». Workshops luden dann zum Mitmachen ein. Dabei wurden Themen behandelt wie Drogen, Identitätsfindung, Obdachlosenarbeit und Partnerwahl. «Das ist das, was die jugendlichen Teilnehmer derzeit bewegt. Hier konnten auch Probleme beseitigt werden.»
Bereits die letztjährige Ausgabe sei sehr gut gewesen, es habe Ausflüge in das kopitsche Kloster in Höxter gegeben. «Dort haben wir von der Geschichte der koptischen Kirche erzählt und wie wir leben. Das war eine fabelhafte Umarmung der ältesten Kirche dieser Erde mit der jüngsten christlichen Bewegung aller Zeit. Eine lebendige Ökumene, die nicht nur aus Worten bestand, sondern in der Tat. Menschen, die durch Vorurteile durch etablierte Konfessionen abgestempelt worden waren, diese Menschen waren auf einmal beliebt; wir haben ehrliche, tolle Christen erlebt.»
Zur Begegnung mit den «Jesus Freaks» erklärt der gutgelaunte Bischof: «Die Liebe Gottes erfahren wir alle und loben ihn mit jeder Stimme auf verschiedene Art und Weise, aber Jesus Crhistus ist der Mittelpunkt unseres Lebens.»
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Webseiten:
www.koptisches-kloster-hoexter.de
www.freakstock.de
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