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Das «Bibel und Orient Museum» in Freiburg (Schweiz) zeigt in einer Sonderausstellung, welche Kleidertypen es in biblischer Zeit gab, aus welchen Materialien sie bestanden und zu welchem Zweck sie dienten.
Laut Bibel rüstet Gott die ersten Menschen mit Fellkleidern aus und macht sie damit fit für ein Leben ausserhalb von Eden. Der Schutz vor Hitze oder Kälte nimmt jedoch dabei einen erstaunlich kleinen Raum ein. Kleider symbolisierten Ehre, Ansehen, Zugehörigkeit zu einer Gruppe, Reichtum, Freude oder eben Schande, Verworfenheit, Fremdheit, Armut, Trauer. Es gehe um ein zentrales, manchmal sogar heikles Thema.
Im Zentrum der Ausstellung stehen Rekonstruktionen von Kleidern an sogenannten Egli-Figuren. Das sind bewegliche Figuren, die speziell für die Gestaltung biblischer Szenen entwickelt worden sind. Thomas Staubli, Alttestamentler am Departement für Biblische Studien und Leiter des «Bibel und Orient Museums», setzte sich mit der Schneiderin Edith Hungerbühler zusammen, um die komplexen Informationen zu Textilien im Alten Orient zu visualisieren. Das Ergebnis der für beide Seiten experimentellen Zusammenarbeit wolle auch zu einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Bibeltext führen.
Ausstellungsdauer:
2. März bis 31. Juli 2012
Vernissage am 1. März 2012, 18 Uhr
Universität Miséricorde, Saal 3115, Fribourg
Die 7 Vitrinen der Ausstellung befinden sich im 1. und 2. OG des Universitätsgebäudes 4 (Miséricorde), Eingang: Rue de Rome. Täglich freier Zugang während den Öffnungszeiten der Universität.
Webseite:
«Bibel + Orient Museum» (Anfahrt, Öffnungszeiten, Hintergrund)
Flyer zur Ausstellung:
«Bibel + Orient Museum» (PDF)
