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Sie haben sich bei der Hochzeit vor Gott versprochen einander treu zu bleiben – geben Sie beide Ihre Fehler zu und stehen Sie zu Ihrer Verantwortung. Es wird in Ihrer Ehe so bleiben, dass Sie sich immer wieder gegenseitig vergeben müssen.
Sie müssen mit vorhandenen Erwartungen irgendwie umgehen, und das gelingt am besten, wenn die Kommunikation stimmt. Formulieren Sie so klar wie möglich Ihre Bedürfnisse und Erwartungen und lassen Sie den anderen darüber nicht im Unklaren.
Halten Sie an Ihren Träumen fest. Auch wenn die Wirklichkeit manchmal so ganz und gar anders aussieht – Gott will nicht, dass Sie resignieren. Halten Sie an Ihren Wünschen und Hoffnungen für Ihre Ehe fest und arbeiten Sie auf gute und konstruktive Weise an deren Erfüllung. Und danken Sie Gott dafür, dass er Ihre wahren, tiefsten Bedürfnisse erfüllt, und zwar sowohl ganz direkt, als auch durch ihren Partner.
Tauschen Sie sich mit Hilfe von ein paar Beispielen darüber aus, mit welchen Erwartungen Sie in die Ehe gegangen sind. Inwieweit sind Ihre Erwartungen vom anderen erfüllt worden?
Beten Sie darum, dass Sie die echten Wünsche und Bedürfnisse Ihres Partners erkennen, und bitten Sie Gott um die Bereitschaft, gern und ohne inneren Widerstand darauf einzugehen – sofern das im Rahmen Ihrer Möglichkeiten liegt.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Gerth Medien.
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«Stille Zeit mit dir. 365 Andachten für Ehepaare.»
