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Tief stappelten die «Da-Vinci-Code»-Macher nicht. «Das Kino-Ereignis des Jahres» nannten sie ihren Streifen. Das misslingt gründlich: Der Film rangiert nur auf Platz 56 in der Jahreshitparade 2006 der Schweizer Kinos. Bis Ende Jahr fällt «Das Kino-Ereignis des Jahres» wohl aus den ersten 70 Plätzen. Noch läuft der Film in 20 Schweizer Kinos.
Aviad Cohen ist ein Hip Hoper aus Amerika, bekannt wurde der Musiker unter dem Namen «50 Shekel». Cohen schaute den Film «The Passion of Christ» von Mel Gibson. «Ich sah, dass Jesus der Messias ist.» Cohen entschied sich für Yeshua, für Jesus. «Das war die jüdischste Entscheidung, die ich getroffen habe», sagt er. Der «Da Vinci Code» bringt Jesus wieder ins Kino. Diesmal warnt Cohen. Im Da-Vinci-Code-Film sieht er die Christenheit angegriffen. «Jesus war und ist ein Jude. Nicht nur der grösste Jude, der je gelebt hat, sondern der Messias dieser Welt. Die Macher attackieren das Christentum, aber letztlich greifen sie auch Juden an.» Jesus.ch sprach mit Aviad Cohen.
Was finden Sie an diesem Film gefährlich?
Gott sagt in seinem Wort, am Schluss der Offenbarung, dass man seinem Wort nichts wegnehmen oder zufügen darf. Dan Brown fabriziert eine Geschichte, in der Jesus Maria Magdalene heiratet und er fordert die Göttlichkeit Jesu heraus. Dan Brown wurde vom Teufel gebraucht. Die Macher des Films wissen nicht, dass sie vom Feind missbraucht werden. Man sah das in ihren Gesichtsausdrücken beim Filmfestival in Cannes. Sie wissen, dass sie etwas rebellisches und falsches tun. Aber sie sind stolz darauf.
Was schmerzt Sie an diesem Film?
Dass Menschen darauf hereinfallen. Hier führen Blinde andere Blinde. Es macht mich traurig, zu sehen wie Juden wie Akiva Goldsman, Brian Grazer und Amy Pascal Gift säen. Gift gegen die Bibel und Gott, der sie gemacht hat. Noch schlimmer ist, dass sie das Passahfest und Rosh Hashanah feiern und nicht daran denken, dass sie den Gott attackieren, denn sie zu kennen glauben und den sie im Tempel anbeten. Jesus hatte recht. Er wurde einst gefragt: «Wo ist denn dein Vater?» Jesus antwortete: «Ihr wisst ja nicht einmal, wer ich bin; deshalb kennt ihr meinen Vater erst recht nicht. Wenn ihr mich kennen würdet, wüsstet ihr auch, wer mein Vater ist.»
Ich finde wichtig, dass wir für die Menschen beten, die dieses Projekt drehten. Speziell für Dan Brown, den Autor des Buchs. Wer weiss, vielleicht wird er gerettet. Das Ziel des Films ist, Menschen von der Erlösung durch Christus wegzubringen. Wenn alles gesagt ist, was der Teufel sagen wollte, sehen wir, wie Gott es für das Gute braucht.
