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Bligg hat einen Bart. Der kleine begnadete Manhatten-Tänzer Jan Denli hat auch einen. Zeitweise zumindest. In meinem Team haben alle einen Bart – was mir erst gestern auffiel. Ausser unsere Videopraktikantin.
In eine Gesellschaft mit vielen kleinen und grossen Egoisten hinein verschenkte er sich selbst. Anstatt den eigenen Willen und die eigenen Träume als oberstes Lebensziel zu verfolgen, liess er sich von der Leidenschaft treiben, den Willen seines «Vaters im Himmel» zu tun. Anstatt den Bösen eins auszuwischen, liebte er sogar die, die ihn hassten – bis in den Tod hinein. Anstatt seinen Jungs, die ab und zu ein wenig aus der Spur gerieten, den Kopf zu waschen, wusch er ihnen die Füsse. Anstatt als Zimmermann mit Holz und Nägel Häuser zu bauen, liess er sich damit ein Kreuz bauen. Anstatt sich darüber zu freuen, möglichst billige Kleider zu kaufen, setzte er sich gegen Ungerechtigkeit ein.
Mein Trend ist entgegen dem Trend der Zeit, jede Religion ein bisschen o.k. zu finden, unter dem netten Deckmäntelchen von Toleranz. Ich folge dem Trendsetter Jesus nach, seinem Glauben, seinem Lebensstil – und setze damit einen Trend, der zwar überhaupt nicht neu ist, der aber schon die letzten zweitausend Jahre immer wieder als untrendy angeschaut wurde. Der Bart wurde ja auch nicht gestern erfunden – Jesus hat sicher auch einen gehabt.
Während der Bart mein Äusseres verändert (und zeitweise ziemlich juckt), verändert mein Glaube an Jesus mein Leben. Es ist tatsächlich so, dass man ein neues Herz geschenkt bekommt, wie es die Bibel (Hesekiel, Kapitel 36, Vers 26) verspricht. Mein Vorschlag: Bart wachsen lassen und ausprobieren.
By the way: Mir gefällt die Musik von Bligg. Und sein Bart.
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