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Der Rücktritt des Direktionspräsidenten der Schweizer Nationalbank hat positive und negative Aspekte. Christen und christliche Gemeinden sind gefordert.
Der Fall Hildebrand könnte letztlich zum Vorteil unseres Landes werden, wenn nicht nur von Personen in den Exekutiven hohes Verantwortungsgefühl, Transparenz und Verzicht auf persönliche Bereicherung verlangt wird, sondern auch von Volksvertretern und ihren Parteien. Gerade die Finanzierung der Parteien und die Umwerbung von Volksvertretern mit lukrativen (Verwaltungsrats-)Posten sind Themen, die jetzt angegangen werden müssten. Es muss klarer werden, wer die Schweiz wirklich regiert, wie die Volksvertreter ihre Verantwortung wahrnehmen und wo sie finanziell von ihrem Amt profitieren.
Für Christen zeigt der Fall des gewissenhaften und hoch kompetenten Nationalbankpräsidenten, wie sehr Verantwortungsträger in Politik und Gesellschaft auch auf die Fürbitte angewiesen sind. Denn letztlich ist es das Interesse des grossen «Durcheinanderbringers», die Gesellschaft zu destabilisieren, indem die Führungskräfte destabilisiert werden. Christen in politischer Verantwortung müssen auch dazu beitragen, dass politische Ränkespiele zum Schaden unseres Landes aufgedeckt und benannt werden. Dazu brauchen gerade sie die Unterstützung und das Gebet von Gemeinden, Gebetsgruppen und Christen.
Webseite:
Infos der Schweizerischen Nationalbank zum Rücktritt von Philipp Hildebrand
