- Magazin
- News
- Information
- Jesus
- Gott
- Glaube
- Gebet
- Christentum und andere Religionen
- Bibel
- Kirche
- Feiertage
- Wissen & Forschung
- Archiv
- ERlebt
- Ratgeber
- Community
- Service
Stress führt leicht zur Depression. Depressionen erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt. Umgekehrt führt eine schwere Herzkrankheit leicht in die Depression. Dieser Teufelskreis muss vermieden werden. Denn Stress macht dumm.
Laut dem ehemaligen Chefarzt für Psychosomatik an der Herzklinik in Gais werden Depressionen nach Herzinfarkten und Herzoperationen oft zu spät oder gar nicht erkannt, weil die Patienten keine auffälligen Merkmale zeigten. Besonders die Männer schweigen lieber – oder flüchten in den Suizid. Es wäre daher sinnvoll, meint Berghändler, wenn jeder Herzpatient von Anfang an auch eine vorbeugende Therapie gegen Depression erhalten würde. Wirksam gegen die Depression sei besonders das natürliche Medikament Johanniskraut. Besonders wichtig sei eine Behandlung gegen Depression für Krebskranke.
Der Psychiater wandte sich aber gegen überzogene Erwartungen an die Medizin und die Ärzteschaft: «Ich bin kein Heiler, ich verspreche nur Besserung.» Der Arzt sei ein Begleiter und könne bei schwerer Krankheit helfen, die Lebensqualität zu verbessern: «Ich bin Arzt, kein Techniker!» Im Blick auf die Diagnose vertraut Berghändler im übrigen stark auf die Wahrnehmung der Patienten: «Ich lasse mir von meinen Patienten ihre Krankheit selbst erklären», betonte der Psychiater.
Zum Thema:
Besser umgehen mit uns selbst
