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„Die Zehn Gebote sind moralische Regeln, die seit je die menschlichen Kulturen steuern." Diese Feststellung macht Beobachter-Chefredaktor Andres Büchi im Editorial der ersten Ausgabe seiner Zeitschrift im neuen Jahr 2010.
Doch es gibt auch Warner, die indirekt den Tanz ums Goldene Kalb anprangern und eine Rückkehr zu den guten Werten verlangen, um die es schliesslich bei den 10 Geboten geht. Der Beobachter zitiert den neuen Präsidenten der Nationalen Ethikkommission, Otfried Höfe: „Verwaltungsräte und Bankenaufseher sollen endlich genau hinsehen und Missbräuche stoppen", sagt er. So einfach das klingt, so schwierig scheint es zu sein, dies gegen die Priesterschaft von Gott Mammon durchzusetzen.
Sie bekennt, dass sie es nicht schaffte, drei Tage nur mit Ruhe und Stille sowie Kochen, Essen und Körperpflege zu verbringen. Am dritten Tag vergriff sie sich an einem Buch, einem Kochbuch notabene ...
„Am lautesten ist die Stille in mir. Egal, ob ich sitze, liege, Augen offen oder zu", beschreibt sie eine der ganz schwierigen Erfahrungen beim Versuch, Stille auch nur einen Tag lang zu praktizieren.
Anhand der Gebote greift die Zeitschrift eine Reihe weiterer aktueller Themen auf wie Seitensprünge und Partnerschaftsfragen, wenn Kinder Eltern schlagen, über Suizidhilfe und Sterben oder über Wirtschaftskriminalität und schliesslich Umweltschutz. Das löst eine Reihe zustimmender Gedanken, manchmal auch Widerspruch oder Betroffenheit aus. Je nach persönlichem Standort. Aber der Versuch, auf eine ganz andere Art zu zeigen, dass die 10 Gebote auch heute aktuell sind, verdient Anerkennung.
Webseite: http://www.beobachter.ch/die-10-gebote/
