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Konferenzleiter Walter Bernhard blickt zurück auf eine „selten dichte Woche". Gegenüber Livenet erläutert er, dass das Kernteam und 100 geschulte Helferinnen und Helfer an den „Tagen der Heilung" (TDH) mit 300 Dauerteilnehmern zwei Ebenen aufeinander bezogen: Die „äussere Schatzsuche" stellte der kalifornische Gastreferent Kevin Dedmon vor. Gleich wurde sie probiert und geübt: Aufgrund von persönlichen Merkmalen, die sie vorweg notiert hatten, suchten die Teilnehmenden in der Stadt mit Passanten ins Gespräch zu kommen, um ihnen darzulegen, wie kostbar sie für Gott sind, und für sie zu beten.
In der „inneren Schatzsuche" ging es um die eigenen geistlichen Gaben und Talente. Die viertägige Konferenz in der Thuner Expohalle diente laut Walter Bernard dazu, sie auszugraben, ihren Wert zu erkennen und sie auf Mitmenschen zu beziehen. „Damit die äussere Schatzsuche gelingt, muss die innere mitkommen." Nur so, sagt der Gebetsleiter, können Christinnen und Christen, die anderen dienen, „lange laufen", ohne auszubrennen.
Dedmon erzählte von einer Krebsheilung und wie durch geistgeleitete Kontakte in seiner Stadt an einem Tag ein Hindu und ein Muslim Christus kennenlernten. Ein Schweizer Ehepaar, das seit Jahren in Dedmons Umfeld arbeitet, schilderte begeisternde Erfahrungen und gab Tipps.
Lachen - und Risiko für Gott: Aufsteller von Kevin Dedmon in Thun
Eine Frau, die mit ihrem Baby im Wagen unterwegs war, zählte, als die Christen sie ansprachen, gleich mehrere Themen fürs Gebet auf. Als die Christen um Segen für sie baten, hatte sie Tränen in den Augen.
Zum Abschluss liess Walter Bernhard fünf Teilnehmende kurz berichten, „um der Depression nach der Konferenz vorzubeugen": Die Halle hörte, dass es sich lohnt, dranzubleiben, falls es nach den Thuner Mut-, Wunder- und Lob-Tagen daheim nicht gleich weitergeht. Die TDH-Leute sollen „nicht auf Thun fixiert sein, sondern auf Jesus Christus schauen".
